Wenn Licht und Luft aufeinanderprallen
Ein Feuerwerk bricht in Gold, Rot und zartem Grün auf – ein Funkensturm, im Stillstand festgehalten.

Ein Feuerwerk bricht in Gold, Rot und zartem Grün auf – ein Funkensturm, im Stillstand festgehalten. Die Leuchtspuren streben ungleichmäßig nach außen, jede in ihrem eigenen Winkel, wie Gedanken, die einem einzigen Punkt entfliehen. Die Luft dahinter bleibt tiefschwarz und verschluckt, was zu schwach brennt, um sichtbar zu sein.
Im Zentrum liegt ein ruheloses Glühen, dicht und vielschichtig. Ringsum werden die Spuren dünner, werden zu Fäden, zu Staub, dann zu nichts. Der Augenblick ist laut, doch das Bild macht ihn still – Bewegung wird zu Form, Lärm zu Farbe.
Für einen Moment füllt das Feuer den Himmel vollständig aus und lässt keinen Raum mehr frei. Dann zieht es sich in die Fotografie zurück, wieder ruhig, noch immer leuchtend.
In der Ausstellung Werk 308 von 363
Die Maßstäbe der Zeit
Wenn das Licht zerfällt
Bevor wir die Welt erklären
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