Propeller unter der Wasseroberfläche
Licht fällt in dünnen Bahnen durch das Wasser und verwandelt jede Blase in Staub. Eine metallene Form durchschneidet das Bild – teils Propellerblatt, teils Schatten.

Licht fällt in dünnen Bahnen durch das Wasser und verwandelt jede Blase in Staub. Eine metallene Form durchschneidet das Bild – teils Propellerblatt, teils Schatten. Wo Bewegung auf Widerstand trifft, verschwimmen die Konturen, doch das Gebilde wirkt still, als schwebe es beinahe in seinem eigenen lautlosen Druck.
In Schwarz-Weiß aufgenommen, entzieht das Bild dem Wasser seine Farbe und lässt nur Kontraste zurück. Die Rundung des Propellers hebt sich dunkel vom blassen Licht dahinter ab, während winzige Körnchen wie Bildrauschen durch die Szene schweben. Die luftlose Stille lässt den Stahl schwerer erscheinen, aber auch seltsam zart.
Nach einem Moment beginnt die mechanische Form abstrakt zu wirken. Linien verschieben sich, Flächen lösen sich auf, und die Maschine wird zum Muster – Form, Rhythmus, Tonwert. Es geht nicht nur um Bewegung, sondern auch um den Raum, den sie hinterlässt.
In der Ausstellung Werk 134 von 363
Die Welt, die wir bauen
Arbeit auf dem Wasser
Bevor wir die Welt erklären
Dieses Foto in der Ausstellung ansehen