Strommast und Leitungen vor einem feurigen Abendhimmel
Strommast, Laterne, Leitungen und kahle Äste zeichnen sich vor einem Himmel ab, der von sanftem Gold in Orange und tiefes Rot übergeht.

Ein dramatischer Sonnenuntergang beherrscht das Bild. Sanftes Gold geht in kräftiges Orange und tiefes Rot über; dazwischen fangen feine, federartige Wolken das Licht ein.
In der mittleren Bildebene steht ein hoher Strommast, dessen Gitterstruktur sich scharf als dunkler Umriss abzeichnet. Neben ihm erhebt sich eine schlanke Straßenlaterne. Stromleitungen verlaufen waagerecht durch das Bild und fügen der Szene feine, geradlinige Details hinzu. Am unteren Rand bilden dicht stehende, kahle Äste einen dunklen, strukturierten Vordergrund. Ihre verschlungenen Formen überlagern sich und verdecken den tiefsten Teil des Abendrots. Die Sonne scheint zwischen den Bäumen und hinter dem Mast hervor; ihr heller Schein zerstreut sich in den umgebenden Orange- und Rottönen und verstärkt die feurige Wirkung des Abends.
Der Gegensatz zwischen menschengemachter Infrastruktur — Mast, Laterne und Leitungen — und der natürlichen Schönheit von Himmel und Bäumen schafft eine markante, beinahe schwermütige Komposition. Die dunklen Silhouetten verleihen dem Bild eine kühne grafische Qualität, während der intensive Himmel Wärme und Dramatik hineinträgt.
In der Ausstellung Werk 121 von 363
Die Welt, die wir bauen
Bauwerke unter freiem Himmel
Bevor wir die Welt erklären
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