Küstenstadt zwischen Sonnenuntergang und Nacht
Aus der Höhe ist zu sehen, wie in einer Küstenstadt und ihrem Hafen die Lichter angehen, während das Orange des Sonnenuntergangs in tiefes Blau übergeht und sich die verbleibenden Farben im Wasser spiegeln.

Tag und Nacht halten die Stadt in einem empfindlichen Gleichgewicht. Die Sonne ist bereits verschwunden und hat am Horizont Orange zurückgelassen, das über Gelb allmählich in tiefes Blau übergeht. Meer und Himmel begegnen sich in einem schmalen Lichtband, während das Wasser die übrigen Farben in wechselnde Spiegelungen zerlegt.
Mit dem Wandel des Lichts beginnt die Stadt zu leuchten. Fenster und Straßen markieren die Küste mit kleinen Lichtpunkten und -linien. Hafenanlagen und Stege reichen ins Wasser hinaus, ihre Konturen durch die Entfernung und das schwindende Abendlicht gemildert.
Die Stadt scheint in der Zeitspanne zwischen Sonnenuntergang und Dunkelheit zu schweben. Die Fotografie ist mehr als eine Aufzeichnung der Silhouette: Sie bewahrt einen kurzen Übergang, in dem Wasser, Gebäude und Himmel gemeinsam innezuhalten scheinen.
In der Ausstellung Werk 111 von 363
Die Welt, die wir bauen
Eine Stadt in Gebrauch
Bevor wir die Welt erklären
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