Affe und sein Spiegelbild gemeinsam auf Glas eingefangen

Tier Affe und sein Spiegelbild gemeinsam auf Glas eingefangen 14. Okt. 2025 —— 3 Min. Gesicht an Glas, zwei Bilder zugleich. Eines ist scharf, lebendig, mit bernsteinfarbenen Augen nach außen gerichtet. Das andere ist weicher, verblasst, aber immer noch da – die Spiegelung.

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Gesicht an Glas, zwei Bilder zugleich. Eines ist scharf, lebendig und starrt mit bernsteinfarbenen Augen nach außen. Das andere ist weicher, verblasst, aber immer noch da – die Spiegelung. Sie treffen sich auf der Oberfläche, wirklich und unwirklich, Seite an Seite.

Das Fell ist am Körper grau und weiß, am Rumpf rau und um das Gesicht weicher. Eine Hand streckt sich vor und drückt gegen die durchsichtige Barriere. Dahinter verschwindet alles in einem grünen, verschwommenen Schleier; die Außenwelt löst sich in Farbe auf.

Das Maul des Affen steht leicht offen. Es wirkt wie Überraschung oder vielleicht Neugier. Die Augen bleiben ruhig und unverwandt, aber nicht bedrohlich. In der Art, wie er verweilt, liegt etwas beinahe Menschliches. Die Spiegelung verändert die gesamte Stimmung und macht aus einem einfachen Porträt eine kleine Geschichte über Anwesenheit – darüber, wie ein Lebewesen sich in der Glasoberfläche selbst begegnet.

In der Ausstellung Werk 69 von 363

Von wo aus wir schauen

Durch Glas

Bevor wir die Welt erklären

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