Blaues Shirt vor dem Meer
Ein grüner Hang fällt zur Küste ab, wo Wellen gegen dunkle Felsen schlagen.

Ein grüner Hang fällt zur Küste ab, wo Wellen gegen dunkle Felsen schlagen. Oberhalb steht auf einer Anhöhe ein Mann in einem hellen Shirt, eine Hand in der Tasche. Er blickt nicht in die Kamera, sondern wendet sich dem Licht zu, als hielte das Meer eine Antwort bereit, nach der er sucht.
Jede Farbe tritt klar hervor: das Gras, das beinahe leuchtet, das Shirt, so strahlend wie der Himmel, die tiefen Schatten an seiner Seite. Die Brise bewegt die Grashalme im Vordergrund und streicht damit weiche Linien durchs Bild.
Je länger man hinsieht, desto weniger wirkt es wie ein Porträt. Er wird Teil der Landschaft, sein Umriss eine weitere Kontur zwischen Wasser, Stein und Wiese. Die Stille ist hier nicht leer; sie ist eine eigene Form von Gegenwart.