Inselsiedlung aus der Luft
Eine Luftaufnahme zeigt eine dicht bebaute Insel in tiefblauem Wasser, deren Rand von schmalen Straßen, kleinen Häfen und einer geschwungenen Uferbefestigung geprägt ist.

Aus der Höhe bildet die Insel eine kompakte Masse heller Gebäude, umgeben von tiefblauem Wasser. Ihre unregelmäßige Küstenlinie ragt ins Meer hinaus, während der erhöhte Blickpunkt das Verhältnis zwischen Siedlung und Küste unmittelbar sichtbar macht.
Schmale Straßen ziehen sich zwischen dicht stehenden Dächern hindurch und führen zu kleinen, mit Booten gefüllten Häfen. Am Ufer verleiht eine geschwungene Befestigung dem Inselrand eine schwerere, bewusstere Form als dem dichten Gefüge dahinter.
Die Fotografie bringt gebaute Geschichte und gegenwärtiges maritimes Leben in dieselbe Ansicht, ohne beides vollständig zu erklären. Mauern, Gassen, Dächer und Liegeplätze zeugen von langer Besiedlung, doch die genaue Geschichte der Insel lässt sich nicht aus dem Bild allein ablesen.
Aus dieser Entfernung werden einzelne Bauwerke Teil eines größeren Musters. Der stärkste Eindruck ist der einer Siedlung, die vom Wasser begrenzt und bestimmt wird und in der beinahe jede Straße wieder zur Küste zu führen scheint.
In der Ausstellung Werk 40 von 363
Das Vertraute verlassen
Von der Insel zum Ufer
Bevor wir die Welt erklären
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